15 „Must Have“ Google Analytics Filter

google analytics filterGoogle Analytics ist ein mächtiges Tool. Mit Ihm lassen sich beinahe alle Daten erfassen. Dennoch gibt es bei der Einrichtung und Nutzung von Google Analytics einiges zu beachten. Ein wichtiges Feature in Google Analytics sind die Profile und Profilfilter. Mit Ihnen lassen sich Datentöpfe bilden oder Messdaten einschränken. Die Filter spielen auch bei der Datenqualität eine wichtige Rolle. Über Sie lassen sich Zugriffe aus dem eigenen Netzwerk, der Agentur, oder Page Views in Caching Systemen herausfiltern.

Wichtiger Hinweis zum Einrichten von Filtern:

Profilfilter werden erst ab dem Moment aktiv, ab dem Sie eingerichtet werden. Sie können nicht auf bereits gesammelte, historische Daten angewendet werden. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt folgendes beachten:

  • Richten Sie immer ein Profil in Google Analytics ein, in dem Sie alle Daten ohne Filter schreiben lassen. Dies dient als Backup.
  • Richten Sie Profilfilter immer erst auf einem neuen Profil und nicht auf einem bestehenden Profil ein. Nur so können Sie diesen Filter auf seine Richtigkeit Testen. Sollte der Filter die Daten richtig sammeln, können Sie dieses einfach auf ein anderes bestehendes Profilen einrichten. Vor allem, wenn Sie mit Profilfiltern arbeiten, die Daten einschließen „include“ sollten Sie vorsichtig sein. Häufig schließen sich mehrere „include“-Filter hintereinander gegenseitig aus, so dass keine Daten mehr gesammelt werden.

Übersicht:

  1. IP Filter
  2. Filter Traffic Via Cookie
  3. Hostname Filter
  4. Display Full Domain URI
  5. All Lowercase Filter
  6. Display Full Referral Names
  7. Remove URL Root index.php, index.html, default.html
  8. Trailing Slash am Verzeichnisse anfügen
  9. Betriebssystemplattform und Browser des Besuchers zusammenfassen
  10. Session IDs und andere URL-Parameter
  11. Zugriffe aus Webmailer zusammenfassen
  12. Zugriffe mit Kampagnen URL-Parameter Zusammenfassen
  13. Quellen mit Portangabe Filtern
  14. Referral Spam Filter
  15. URLs verkürzen

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Google Analytics Kampagnen SEO-freundlich einsetzen

URL-Parameter stellen in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) immer eine Gefahr der Erzeugung von Duplicated Content und der unvorteilhaften Verteilung des Link Juice dar. Setzt man das Kampagnentracking von Google Analytics ein, wird ebenfalls durch die Parametrisierung der gleiche Inhalt unter verschiedenen URLs erreichbar gemacht.

Kampagnen TrackingMan könnte nun vermuten, dass Google selbst vielleicht mit den URL Parametern umgehen kann und die eigenen Kampagnen-Parameter utm_source, utm_medium,… ignoriert und nicht indiziert. Weit gefehlt. Sucht man jedoch bei Google nach den Parametern,  findet man unzählige Ergebnisse, bei denen Google auch URLs mit Kampagnen Tracking Parametern indiziert hat.

 

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Wertet und indiziert der Googlebot Javascript & URLs die kein Link sind?

Seit geraumer Zeit fällt auf, dass Google nicht nur Javascript Links, Ajax Calls mit Hash Tag aber ohne „#!“ Auszeichnung oder Links innerhalb von Flashdateien folgt und indiziert, sondern auch URLs, die eigentlich nicht als Link ausgezeichnet werden.

Letzte Woche hatte ich die Chance mit dem Search Quality Team von Google zu reden. Auf Nachfrage teilte dieser mir mit, dass der Googlebot nicht nur URLs, die im HTML mit href ausgezeichnet sind, indiziert, sondern auch solche aus Javascript. Darüber hinaus werden  auch Links, die dem Schema einer URL entsprechen vom Googlebot indiziert. Das heißt, eine URL wie http://www.serp-eye.com, die im Plaintext der Seite geschrieben wird, wird vom Googlebot ebenso ausgelesen und verfolgt. Google geht hierbei davon aus, dass es sich hierbei um einen Programmierfehler oder Implementierungsfehler handelt und behandelt die URL als echten Verweis. Dies deckt sich auch mit den Daten, die mir in verschiedensten Accounts vorliegen.

Google wertet diese nichtreferenzierenden Links jedoch nicht als Backlink, mit denen Link Juice übertragen wird. Die Daten werden lediglich für bei Crawling Errors verwendet. Link Juice wird jedoch über Javascript-Links und Flashlinks übertragen.

Eine Domain-Visibility wäre, neben der Brand-Visibility, sicherlich ein weiteres nützliches Kriterium bei der Beurteilung einer Webseite und deren Reichweite im WWW. Früher reportete man diese Messwerte auch in SEO Reports. Da allerdings die Datenquellen keine konstante Qualität aufwiesen, ist man vom Reporting diese Kennzahlen wieder abgekommen.

**Update GoogleBot**

Google erkennt nicht nur  URLs die mit http:// beginnen, sondern auch URLs in der Notation www.

Wie lassen sich 404 Fehler in Google Analytics messen?

Nichts ist frustrierender, als auf einer Webseite zu landen, die nicht den eigentlich erwarteten Inhalt präsentiert, sondern stattdessen eine Fehlerseite, wie beispielsweise die allseits bekannte 404- Seite, anzeigt. Neben der richtigen Gestaltung einer solchen Fehlerseite, ist es für die Betreiber der Webseite von besonderem Interesse, dass sie über das Auftreten eines Fehlers möglichst zeitnah informiert werden.

Google Analytics 404 Error tracking ReportsNeben Tools wie Xenu oder gSiteCrawler, mit denen diese Fehler zumindest auf der Webseite selbst gefunden und behoben werden können, gibt es die Server-Log-Files und Google Webmasters Tools Crawling Errors, die vor allem bei externen Verweisen es überhaupt möglich machen, diese Information sichtbar zu machen. Eine komfortable Lösung besteht im Tracking der 404-Fehler und anderer HTTP Serverfehler wie 410 oder 500 in Web Analytics oder speziell Google Analytics.

Baut man einen gewöhnlichen Google Analytics Code in die Fehlerseite ein, so kann man lediglich den Aufruf diese Fehlerseite messen. Weitere Informationen wie über welche Seite diese aufgerufen wurde und von welcher Seite auf die fehlende Seite verwiesen fehlen.

Um auch diese Daten sichtbar zu machen, kann der Google Analytics Code abgewandelt werden. Hier Varianten, wie Fehlerseiten mit Hilfe von Google Analytics getrackt werden können:

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Einrichten einer benutzerdefinierten Fehlerseite in der .htaccess Datei

Kann ein Webserver eine Anfrage nicht verarbeiten so wird dem Nutzer in aller Regel eine Standard Fehlerseite des Webservers angezeigt. Wohl jeder kennt die Antwort, die er zu Gesicht im Browser bekommt: „404 Seite nicht gefunden“. Diese Worte geben zwar klar wieder, was gerade passiert ist, aber hilft dem nun frustrierten Nutzer nicht gerade weiter, auch bieten sie Ihm keine entsprechende Alternative. Andere Webmaster machen sich die Arbeit einfacher und leiten alle falschen Anfragen einfach auf die Startseite weiter. Nutzer, die nun über einen veralteten Link auf die Seite gelangen, bekommen nun nicht einmal mit, dass der Inhalt, den Sie angefragt haben nicht mehr existiert.

Server Errors 404, 403, 402, 410, 500Sie beginnen stattdessen diesen nun zu suchen. Beide üblichen Lösungsansätze zeugen von einer schlechten User Experience und sind auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung SEO nicht zu empfehlen. Besser wäre es in diesem Fall, eine benutzerdefinierte Fehlerseite einzurichten. Auf dieser wird der Nutzer freundlich empfangen und es können Alternativen aufgezeigt werden. Aber wie kann man so eine nutzerfreundliche Fehlerseite in der .htaccess des Apache definieren.

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410 Server Statuscode im SEO – Wann und wie wird dieser eingesetzt?

Eine Besonderheit im SEO stellt der Statuscode 410 dar. Viele kennen Ihn nicht mal, da er äußerst selten eingesetzt wird. Der 410 HTTP Statuscode ist dem 404 Statuscode  ähnlich, nur stärker in seiner Wirkung. Der 410 HTTP Statuscode bedeutet „gone“, was heißt, dass eine Datei für immer verschwunden ist. Ein 404 hingegen signalisiert, dass die Zieldatei lediglich „nicht gefunden“ wurde („not found“).

404 vs. 410 in der Suchmaschinenoptimierung SEOAus Sicht der Suchmaschinenoptimierung SEO kann in bestimmen Fällen der Einsatz des 410 Statuscodes empfehlenswert sein. Will man eine Seite bzw. ein Ergebnis schnell aus dem Index von Google entfernen und ist sich sicher, dass diese keinerlei Backlinks besitzt, so kann man dies über die Einrichtung eines 410 Statuscode bewerkstelligen. Alternativen wie 301 Weiterleitungen oder das Entfernen über einen Antrag in Google Webmaster Tool verlangsamen den Prozess.

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